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Hauseigentümer können künftig Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz beantragen

26 Mai 2015
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Hauseigentümer können künftig Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz beantragen, ohne dass diese an andere Baumaßnahmen gekoppelt sein müssen.

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat im Rahmen des Nachtragshaushalts 2015 das neue Förderprogramm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ beschlossen. Es gewährt Haus- und Wohnungseigentümern sowie Mietern (mit Zustimmung des Eigentümers) Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz.

Die neuen Richtlinien sehen vor, dass die Förderung zusätzlich zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden kann.

Laut Informationen der „Welt“ soll eine Voraussetzung sein, dass der KfW vor Beginn der Baumaßnahme mindestens zwei Angebote vorgelegt werden bzw. ein Angebot von einer zertifizierten Fachfirma.

Zu Ihrer Information leiten wir Ihnen nachfolgend einen entsprechenden Bericht der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) weiter. Den Original-Beitrag vom gestrigen Tag finden Sie unter http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/mieten-und-wohnen/bundestag-beschliesst-30-millionen-zuschuss-fuer-einbruchssicherung-13604387.html

Für Hauseigentümer 30-Millionen-Zuschuss für Einbruchssicherung

Der Bund will den Schutz gegen Einbrüche in Häuser und Wohnungen stärker fördern. Dafür hat der Haushaltsausschuss nun für das laufende und die beiden nächsten Jahre jeweils zehn Millionen Euro bereitgestellt.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat Zuschüsse von insgesamt 30 Millionen Euro für einen besseren Schutz von Häusern und Wohnungen gegen Einbrecher beschlossen. Für 2015 und die beiden kommenden Jahren werden jeweils 10 Millionen Euro finanzielle Hilfen für den Einbruchschutz bereit gestellt, wie der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Steffen-Claudio Lemme, am Donnerstag in Berlin mitteilte. Künftig kann der Einbau von Alarmanlagen, sicheren Türen und Fenstern oder Gittern von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) separat gefördert werden. Bislang war dies nur im Rahmen von energetischen Sanierungen oder altersgerechten Umbauten möglich.

Künftig werden demnach 20 Prozent der Investitionen vom Staat bezuschusst – bis zu einer Höhe von maximal 1500 Euro pro Auftrag. Das Mindestvolumen der Investitionen liegt bei 500 Euro. Die Förderung der Materialkosten kann zusätzlich zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden.

Die Fördervoraussetzungen und die konkrete Förderhöhe für die einzelne Maßnahme müssen laut „Welt“ in den nächsten Monaten noch konkretisiert werden. Dafür ist das Bundesbauministerium zuständig. Das Programm soll demnach im Herbst abrufbar sein.

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU), sagte der „Bild“-Zeitung, die Politik habe auf die „rapide steigenden Einbrüche“ in Wohnungen und Häuser reagieren müssen. „Wir wissen, dass die Täter sehr oft von ihren Taten absehen, wenn sie nicht rasch in die Wohnungen und Häuser eindringen können“, betonte Kauder. Daher werde der passive Einbruchsschutz künftig finanziell gefördert.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. 2014 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche laut Polizeistatistik wieder um 1,8 Prozent auf mehr als 152.000 Fälle.



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